Content-Management-System (CMS)

auch: CMS · Redaktionssystem · Content Management System

Kurz gesagt: Ein Content-Management-System (CMS) ist eine Software, mit der man Inhalte einer Website erstellen, bearbeiten und verwalten kann – ganz ohne Programmierkenntnisse.

Ein Content-Management-System (CMS) trennt Inhalt von Technik: Texte, Bilder und Seiten werden über eine grafische Oberfläche gepflegt, statt im Code. So können auch Mitarbeitende ohne IT-Wissen die Website aktuell halten. Das weltweit meistgenutzte CMS ist WordPress; daneben gibt es Systeme wie TYPO3, Drupal oder Shop-spezifische Lösungen.

Definition

Ein Content-Management-System ist eine Anwendung zum gemeinsamen Erstellen, Bearbeiten und Organisieren von digitalen Inhalten[1]. Es trennt die Inhalte von der Darstellung, sodass dieselben Daten in unterschiedlichen Layouts ausgegeben werden können.

Der grosse Vorteil: Redaktionelle Pflege ist über eine Benutzeroberfläche möglich, ohne in HTML oder CSS einzugreifen.

Wie ein CMS funktioniert

Ein CMS speichert Inhalte (Texte, Bilder, Einstellungen) in einer Datenbank. Ein Template-System bestimmt, wie diese Inhalte als Seite dargestellt werden. Beim Aufruf setzt das CMS Inhalt und Vorlage zur fertigen HTML-Seite zusammen.

Funktionen wie Benutzerrollen, Versionsverwaltung, Medienbibliothek und Erweiterungen (Plug-ins) gehören zum Standard. Über Plug-ins lassen sich SEO, Shop oder Formulare ergänzen.

Gängige Systeme

WordPress
Der Marktführer unter den CMS – flexibel, erweiterbar, ideal für KMU-Websites und Blogs.
WooCommerce / Shopify
Shop-Systeme für E-Commerce, teils als CMS-Erweiterung, teils eigenständig.
TYPO3 / Drupal
Leistungsstarke Systeme für grössere, komplexe Websites mit vielen Redakteuren.
Headless CMS
Liefert Inhalte per API an beliebige Frontends – für moderne, schnelle Websites.

Das richtige CMS wählen

Die Wahl hängt von Zielen, Budget und Pflegeaufwand ab. Für die meisten KMU ist WordPress eine bewährte Basis: grosse Community, viele Erweiterungen und gute SEO-Eignung. Für Online-Shops kommen WooCommerce oder Shopify infrage.

Wichtiger als das System selbst sind eine saubere Einrichtung, ein passendes Hosting und regelmässige Updates für Sicherheit und Tempo.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Content-Management-System?
Ein CMS trennt die Inhalte einer Website von deren Technik: Texte, Bilder und Seiten pflegt man über eine grafische Oberfläche, während das System daraus die fertige Seite baut. So kann auch ohne HTML- oder CSS-Kenntnisse jeder im Team die Website aktuell halten.
Welches CMS ist das beste für KMU?
Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen ist WordPress eine bewährte Wahl: flexibel, erweiterbar, mit grosser Community und guter SEO-Eignung. Für Shops eignen sich WooCommerce oder Shopify.
Ist WordPress ein CMS?
Ja. WordPress ist das mit Abstand verbreitetste Content-Management-System – laut W3Techs läuft rund 40 % aller Websites damit, von Blogs über Firmenseiten bis zu Online-Shops.
Was ist ein Headless CMS?
Ein Headless CMS verwaltet nur die Inhalte und liefert sie per Schnittstelle (API) an ein beliebiges Frontend. Das erlaubt sehr schnelle, flexibel gestaltete Websites – ist aber technisch aufwändiger.
Brauche ich Programmierkenntnisse für ein CMS?
Für die tägliche Pflege nicht – Inhalte werden über eine Oberfläche bearbeitet. Für Einrichtung, individuelles Design und Erweiterungen ist technisches Know-how oder eine Agentur sinnvoll.

Quellen

  1. Wikipedia: Content-Management-System – de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System
  2. W3Techs: Usage statistics of content management systems – w3techs.com/technologies/overview/content_management
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